Wir machen uns stark für mehr Geld

Wir finden, es muss sich was für uns Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderung ändern.
Für die Zukunft unterstützen wir die Forderung von Werkstatträte Deutschland e.V. nach einem Basisgeld.
Hier findet ihr mehr dazu: https://www.basisgeld-jetzt.de/

Aber:

Bis vielleicht das Basisgeld kommt, dauert es bestimmt noch mehrere Jahre.
So lange wollen und können wir nicht warten.
Deswegen fordern wir für die Zwischenzeit schon kleinere Verbesserungen für uns Beschäftigte.

Deshalb haben wir in der LAG Werkstatträte NRW unser Positionspapier Arm trotz Arbeit geschrieben.

Wir fordern unter anderem:

Das Arbeits-Förderungs-Geld von 52 Euro soll auf 178 Euro erhöht werden.
Das bedeutet: Der gesamte Grundbetrag von bald 126 Euro pro Monat plus
die 52 Euro vom jetzigen Arbeits-Förderungs-Geld werden vom Staat übernommen.
Zusätzlich soll die Begrenzung von 299 € bei der Auszahlung des Arbeits-Förderungs-Geldes aufgehoben werden.
Das hat zur Folge, dass die Werkstätten einen höheren Steigerungs-Betrag auszahlen können.

Hier findet ihr unser ganzes Positionspapier:

Gemeinsam sind wir stark !

7 Kommentare
  1. Vera Brügging
    Vera Brügging sagte:

    Hi
    Ich binselberBehinderter Mensch und bin gar nicht für das basisEntgelt!es sollte besser der Grundbetrag von den Steuern Kommen
    Mit freundlichen Grüßen vera
    Istwichtig

    Antworten
    • Theresa Ehlen
      Theresa Ehlen sagte:

      Wir können Ihre Meinung verstehen und Sie sind auch nicht alleine damit. Die LAG WR NRW hat sich mit Werkstatträte Deutschland auf das Basisgeld geeinigt. Wir fordern deswegen das Basisgeld. im 2. Schritt muss die Politik ihren Vorschlag jetzt machen. Darauf warten wir.

      Antworten
  2. Pierre
    Pierre sagte:

    Meine Frau und ich arbeiten auch in einer Behinderten Werkstatt und das Geld ist schon seit Jahren zu wenig wann werden den mal vortschritte gemacht beim basis Geld?? Wohnung werden immer teurer und die Inflation schießt durch die Decke

    Antworten
    • Ingo Plaßmeier
      Ingo Plaßmeier sagte:

      Hallo lieber Pierre,

      leider geht es im Moment sehr vielen Menschen mit Behinderung genau wie Dir.

      Einen kleinen Lichtblick gibt es derzeit wirklich,
      aber auch einen kleinen Wehrmutstropfen.

      Es wurde vor einigen Jahren eine Studie in Auftrag gegeben.
      Das bedeutet, dass sich Wissenschaftler mit unserer Situation und unseren Sorgen beschäftigen.
      Diese Studie ist nun fertig und wird in Berlin vorgestellt.
      Damit können nun die Politiker arbeiten und diese Studie lesen,
      um unsere Situation in der politischen Entscheidungen zu berücksichtigen.

      Ob das dann aber auch so in unserem Interesse passiert,
      können wir nur hoffen.
      Außerdem dauern politische Entscheidungen oftmals ein Jahr und länger.

      Wir sind auf jeden Fall voller Hoffnung,
      dass es jetzt in der Berliner Politik vorangeht.

      Langsam aber sicher.

      Lieben Gruß
      Ingo

      Antworten
  3. Ingo Plaßmeier
    Ingo Plaßmeier sagte:

    Hallo Christian,
    derzeit verdunkeln sich die Wolken am politischen Himmel leider.
    Die ersten Eindrücke, die wir vom BMAS, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, bekommen deuten auf keine wirkliche Verbesserung hin. Leider scheint man unsere finanziellen Sorgen und Nöte nicht in angemessener Form zu respektieren,
    Auch eine Zwischenlösung ist bei Weitem nicht in Sicht.
    Aber ich möchte Dir keine Sorgen bereiten.
    Noch ist nichts in trockenen Tüchern und weiterhin werden wir Werkstatträte für unsere Werkstätten mit uns Beschäftigten kämpfen.
    Natürlich ist das ein Kampf David gegen Goliath, aber wer die Geschichte kennt…

    Gerne möchte ich Dich noch auf einen meiner anderen Artikel hinweisen:
    https://nrw-werkstattraete.de/werden-wir-wieder-uebersehen/

    Wir kämpfen so lange weiter, bis wir unsere Rechte nicht nur akzeptiert, sondern auch respektiert fühlen.

    Lieben Gruß
    Ingo

    Antworten

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