Netzwerk-Tagung der Werkstatträte und Frauenbeauftragten der Werkstätten

      

Am vergangenen Mittwoch lud die Landesbehinderten- und -patienten-Beauftragte Claudia Middendorf zur landesweiten Netzwerk-Tagung der nordrhein-westfälischen Werkstatträte und Frauenbeauftragte der Werkstätten nach Düsseldorf ein.

Knapp 350 Gäste folgten der Einladung und diskutierten mit ihr über aktuelle landespolitische Themen, die Entgeltsituation in Werkstätten und die Arbeit der Frauenbeauftragten.

Insbesondere wurde über die Rechte der Frauenbeauftragten und die Selbstbestimmung von weiblichen Mitarbeiterinnen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gesprochen.

Nach einer kurzen Einführung durch Claudia Middendorf stellte die Vorsitzende der LAG Werkstatträte Tanja Lohmeier das Positionspapier „Arm statt Arbeit“ vor, mit dem sich die Werkstatträte für eine bessere Bezahlung der Beschäftigten einsetzen.

Im weiteren Verlauf berichteten Nicole Burek vom Vorstand des Bundes-Netzwerkes für Frauen-Beauftragte in Einrichtungen und Marie-Luise Schulze-Jansen vom Referat Behindertenhilfe des Caritasverbandes des Erzbistums Paderborn über die Arbeit der Frauenbeauftragten in Werkstätten.

Außerdem informierten Elena Doudis und Ronja Runge über das Projekt SiStaS (Sicher. Stark. Selbstbestimmt) für Frauen-Beauftragte in Nordrhein-Westfalen und Dr. Rosa Schneider über die inklusive Weiterbildung „WenDo“, die sich mit den Themen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung befasst.

Claudia Middendorf, die Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, sagte danach:

„Mir war es ein persönliches Anliegen, den Werkstatträten und Frauenbeauftragten eine Wertschätzung für ihre Arbeit entgegenzubringen und ihnen zu zeigen, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Ich freue mich, dass so viele Gäste meiner Einladung gefolgt sind. Den gemeinsamen Dialog und die Netzwerkarbeit mit den Werkstatträten und Frauenbeauftragten halte ich für besonders wichtig. Sie sind die Mitarbeitervertretungen der Menschen mit Behinderungen in Werkstätten. Ich freue mich, dass sie zunehmend in die betrieblichen Entscheidungen der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen eingebunden werden und hoffe, dass ihr Einfluss noch weiter zunehmen wird.“

Der Werkstattrat ist die Interessenvertretungen ähnlich wie der Betriebsrat der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. In NRW gibt es insgesamt 118 Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://www.werkstatträte-deutschland.de/.

Dieser Text kommt aus dem Büro von Claudia Middendorf.

Die Rechte des Fotos liegen bei Claudia Middendorf.

Auf dem Foto sind folgende Personen zu sehen (von links nach rechts): Claudia Middendorf (Landesbeauftragte), Thomas Lück (MAGS NRW), Ronja Runge und Elena Doudis (NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung), Kim Siekierski (MAGS NRW), Dr. Rosa Schneider (Zentrum für inklusive Bildung und Beratung), Tanja Lohmeier (Vorsitzende der LAG Werkstatträte), Marie-Luise Schulze-Jansen (Caritasverband für das Erzbistum Paderborn), Nicole Burek (Bundes-Netzwerkes für Frauen-Beauftragte in Einrichtungen) und Theresa Ehlen (Geschäftsstelle der LAG Werkstatträte)

Die Rechte an dem Fotos liegen bei Claudia Middendorf.

Rahmen-Vereinbarung über Qualitäts-Sicherung und Gewalt-Schutz

Die LAG der Werkstatträte in NRW hat zusammen mit vielen anderen Partnern eine
Rahmen-Vereinbarung erarbeitet und unterschrieben.
Es geht um eine Vereinbarung für mehr Schutz vor Gewalt in Werkstätten und dass in Werkstätten gute Arbeit gemacht wird.
Das nennt man auch Qualitäts-Sicherung.
Jeder Werkstattrat kann allein oder mit der Werkstatt dieser Vereinbarung beitreten.
Diese Vereinbarung wurde an alle Werkstatträte in NRW per E-Mail verschickt.
Ihr könnt euch die Unterlagen hier aber noch einmal herunterladen.

Text ist von: Tanja Lohmeier – Delegierte der LAG Werkstatträte NRW

Gegen das Corona-Virus geimpft – Was jetzt?

Die Landes-Arbeits-Gemeinschaft der Werkstatträte in NRW (LAG WR NRW) hat sich bei der Politik erfolgreich dafür eingesetzt,
dass alle in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) geimpft werden können.
Die Beschäftigten und Mitarbeiter in der Werkstatt haben ein Impf-Angebot erhalten.
Die Hoffnung bei vielen Kollegen in den Werkstätten auf ein baldiges Ende der Corona-Schutzmaßnahmen ist sehr groß.
Seit über 1 Jahr dauert die Corona-Pandemie schon an.
Man hat keine Lust mehr auf den grauen und tristen Arbeits-Alltag zwischen Abstand und Masken.
Alle wünschen sich die Rückkehr in die Normalität.
In vielen Werkstätten für Menschen mit Behinderung stehen bald die Termine für die 2. Impfung an.
Oder sie haben die 2. Impfung schon bekommen.
Darum ist es auch kein Wunder, dass sich immer mehr Werkstatträte die Frage stellen:
Wie geht es jetzt nach der 2. Impfung weiter?
Diese Frage und viele andere Fragen beschäftigen die Werkstatträte in ganz NRW.
Auch die Delegierten der LAG WR NRW beschäftigen sich mit diesen und anderen Fragen.

Folgende Fragen beschäftigen uns im Moment:

  1. Wie geht es weiter? Wie lange hält der Impfschutz, wenn ich die Impfung erhalten habe?
  2. Wie lange bleiben die Maßnahmen in der WfbM erhalten? Müssen wir weiter Abstand halten und Maske tragen?
  3. Gibt es Lockerungen?
  4. Was bedeutet das für unsere Wahlen für den neuen Werkstattrat in den Werkstätten?
    Wie können die Kandidaten in der Werkstatt bekannt gemacht werden?
    Wie können die Kandidaten den Wahlkampf machen? Wie kann gewählt werden?
  5. Was bedeutet das für Werkstattversammlungen?

Geschrieben von: Lulzim Lushtaku – Delegierter der LAG WR NRW

8. Online-Werkstatträte-Konferenz NRW am 16. März 2021

Bei der 8. Online-Werkstatträte-Konferenz waren 101 teilnehmende Computer eingewählt.


Gäste waren:
– Frau Dicke, Herr Lück und Frau Weidemann aus dem Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales NRW.
– Claudia Middendorf, die Beauftragte der Landesregierung NRW für Menschen mit Behinderung sowie Patientinnen und Patienten.
– Dr. Michael Weber der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten und Geschäftsführer vom Heilpädagogischen Zentrum Krefeld.
– Herr Fonck vom Landschaftsverband Rheinland.
– Frau Schulze-Jansen, die Koordinatorin der Caritas Landesarbeitsgemeinschaft Werkstatträte.

Die Themen waren die aktuelle Impf-Situation und die Testungen in den Werkstätten.
Ute Wegner und Lulzim Lushtaku begrüßen alle Teilnehmer der Online-Werkstatträte-Konferenz.
Dann übernahm Claudia Middendorf das Wort.
Sie hat nochmal die Werkstatträte dafür gelobt,
dass sie sich digital gut aufgestellt haben.
Sie hat auch die Arbeit der Werkstätten besonders dafür gelobt,
dass sie die Impfungen gut organisiert haben.
Sie erzählte, dass das Impfen mit dem Impf-Stoff AstraZeneca erst mal gestoppt wurde,
weil einige Menschen davon sehr krank geworden sind.
Wie es mit dem Impfen mit AstraZeneca weiter geht,
wird am 18. März 2021 entschieden.
Danach folgte ein Film zum Thema Impfen in leichter Sprache.
In diesem Film wurden alle Themen erklärt rund um die Impfung.
Kostet die Impfung was? Wo werde ich geimpft? Muss ich mich impfen lassen?

Dann erzählte uns Frau Weidemann etwas über die aktuelle Situation zum Thema Impfen.
Sie sagte, dass das Paul-Ehrlich-Institut in Hamburg die Aufgabe hat
die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Impf-Stoffen zu überwachen und zu prüfen.
Das Paul-Ehrlich-Institut berät das Gesundheitsministerium in Berlin.

In den Werkstätten wird nicht mehr mit AstraZeneca geimpft.
Es wird eine schnelle Lösung im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW gesucht.
Es wurde nach unserer Konferenz entschieden,
dass ab dem 19. März in den Werkstätten mit dem Impf-Stoff Moderna geimpft wird.
Es soll schnell weiter geimpft und ausgefallene Impf-Termine nachgeholt werden.

Dann wurde die Frage-Runde eröffnet.
Die Werkstatträte hatten viele Fragen.
Die wichtigsten Fragen waren:
Wer für Impf-Schäden aufkommt?
Da die Impfung vom Land ausgeht, kommt das Land NRW dafür auf.

Wie geht es mit dem Impf-Stoff AstraZeneca weiter?
Das wurde am 18. März 2021 entschieden: es geht weiter mit AstraZeneca!

Viele Werkstatträte hat auch die Frage beschäftigt,
ob man in einem Impfzentrum mit einem anderen Impfstoff geimpft werden kann.
Wir haben darüber gesprochen, dass es auch im Impf-Zentrum oder bei den Haus-Ärzten keine Wahlfreiheit gibt.

Viele hat auch die Frage beschäftigt, wie die Impf-Aufklärung in den Werkstätten laufen kann.
Die Diskussion zu diesem Thema war sehr lebhaft.
In manchen Werkstätten wurden Aufklärungs-Bögen verschickt.
Es wurde aber auch darauf hingewiesen,
dass die Aufklärung von der Werkstatt nicht direkt gemacht werden kann.
Es haben nur Ärzte das nötige Fachwissen.

Nachdem wir das Thema Impfen abgeschlossen haben,
wurde über das Thema Testungen in den Werkstätten gesprochen.
Hier wurde darüber diskutiert,
dass die Schnell-Tests in den Werkstätten noch eine Zeitlang weitergehen.
Die Abstand-Regelung und Masken-Regelung wird es auch weiterhin geben.
Es ist auch ganz wichtig, dass den Beschäftigten in der Werkstatt das Testen empfohlen wird.
Die Werkstatt darf kein Betretungs-Verbot aussprechen,
wenn Beschäftigte die Testung verweigern.

Nachdem wir dieses Thema abgeschlossen hatten,
erinnerte Frau Dicke nochmal an die Rahmen-Vereinbarung zum Thema Gewalt-Schutz in den Werkstätten in NRW.
Wer die Rahmen-Vereinbarung noch nicht unterschrieben hat,
sollte nochmal mit den Geschäftsführungen sprechen um diese noch zu unterschreiben.

Es gab viele Fragen zum Thema Impfungen und Testungen in den Werkstätten.
Diese Fragen wurden im Chat und kleinen Austausch-Gruppen diskutiert.

Nachdem wir die Diskussion und Frage-Runde beendet haben,
haben wir dann noch die Gäste verabschiedet.

Es war eine schöne und informative Video-Konferenz.

Geschrieben von: Sascha Mysliwec – Delegierter der LAG WR NRW

7. Online-Werkstatträte-Konferenz NRW am 2. Februar 2021

Am 2. Februar 2021 fand die 7. Online-Werkstatträte-Konferenz der LAG WR NRW statt.
Das Interesse an der Video-Konferenz war sehr groß.
Es wählten sich über 100 Teilnehmer mit ihren Computern ein.
Weitere Teilnehmer haben darauf gewartet, an der Video-Konferenz mit teilzunehmen.
Leider war die Anzahl auf 100 Teilnehmer begrenzt.
Die LAG WR NRW wird versuchen, dass die Teilnehmerzahl bis zur nächsten Video-Konferenz erhöht wird.

Die Themen waren:
• Impfungen für Menschen mit Behinderung gegen das Corona-Virus,
• Entgelt in den Werkstätten,
• Teilhabe am Arbeitsleben.

Joachim Klatte begrüßte als Delegierter der LAG WR NRW alle Teilnehmer der Video-Konferenz.
Als Gäste waren weiter mit dabei:
• Frau Middendorf als Landes-Behinderten-Beauftragte von NRW,
• Frau Wiesemann vom Landschafts-Verband Westfalen-Lippe (LWL),
• Herr Fonck vom Landschafts-Verband Rheinland (LVR),
• Frau Dicke, Frau Daniels-Haardt und Herr Lück vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in NRW.

Ute Wegner als Vorsitzende der LAG WR NRW gratulierte Jürgen Linnemann, Delegierter der LAG WR NRW, mit einem digitalen Kurzvideo zum Geburtstag.
Die anderen Teilnehmer gratulierten ebenfalls.


Anschließend übernahm Frau Middendorf das Wort.
In ihrer Rede sprach sie vom digitalen Zeitalter.
Also die Möglichkeit die Werkstatträte-Konferenz oder die Werkstattrat-Sitzung als Video-Konferenz zu machen.
Sie lobte die Werkstatträte dafür, dass so viele an der Video-Konferenz teilnehmen.
Sie befürwortete auch, dass es kein weiteres Betretungs-Verbot für die Werkstätten gibt.
Da es für die Beschäftigten in der Werkstatt wichtig ist, arbeiten zu können.


Lulzim Lushtaku ist als Delegierter neu in der LAG WR NRW.
Er ist vor kurzem erst nachgerückt.
Lulzim Lushtaku führte als Moderator weiter durch die Video-Konferenz und übergab Ute Wegner das Wort.


Ute Wegner stellte den Werkstatträten einen Brief von den Landschafts-Verbänden LWL und LVR vor.
In dem Brief ging es um verschiedene Möglichkeiten, wie man Menschen trotz der Corona-Pandemie Arbeit ermöglichen kann.
Das nennt man auch Teilhabe an Arbeit.

Es gibt diese 3 Möglichkeiten der Teilhabe an Arbeit:

  1. von zu Hause
    Man kann also von zu Hause aus arbeiten.
  2. in der Werkstatt
    Man arbeitet ganz normal in der Werkstatt
  3. in der Wohnstätte / Wohnheim
    Man arbeitet in der Wohnstätte oder im Wohnheim.

Das fanden alle gut.
Durch diese Möglichkeiten sind weniger Beschäftigte in den Werkstätten.
Es sitzen auch weniger Menschen in den Fahrzeugen vom Fahrdienst, die die Beschäftigten zur Werkstatt fahren.
Trotzdem müssen alle Beschäftigten FFP2 Masken tragen.
Es fänden alle gut, wenn es die Masken kostenlos gäbe.

Anschließend hielt Jürgen Kröger, Delegierter der LAG WR NRW, einen Vortrag zum Thema Entgelt.
Er sagte, dass die Löhne in den Werkstätten nicht gekürzt werden dürfen.
Es darf auch kein Geld aus den Rücklagen der Werkstatt genommen werden.
In dem Vortrag wurde auch darüber berichtet, dass der Bund auf einen Teil der Ausgleichs-Abgabe verzichtet.


Dann folgte das Thema Impfung gegen das Corona-Virus.
Es wurde mit den Gästen vom MAGS NRW darüber diskutiert, wie es mit den Impfungen in den Werkstätten aussieht.
Dazu kamen Ideen, wie zum Beispiel, dass Mobile Teams in die Werkstätten zum Impfen kommen.
Gemeinsam wurde auch überlegt, dass alle die Informationen zum Thema Impfen verstehen müssen.
Es soll sie zum Beispiel in Leichter Sprache oder auch in Gebärden-Sprache geben.
Nur wer gut informiert ist, braucht dann keine Angst vor dem Impfen zu haben.
Joachim Klatte stellte das Forderungs-Papier der LAG WR NRW zum Thema Impfen vor.
Ute Wegner übergab symbolisch das Forderungs-Papier der LAG WR NRW an Frau Middendorf und den Gästen aus dem MAGS.

Das Forderungs-Papier hat folgenden Inhalt:

Forderung: Impfstrategie für WfbM in NRW

Wir, die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte NRW fordern:

  1. Alle Beschäftigten der WfbM in NRW werden in den WfbM von Mobilen Impfteams geimpft.
  2. Alle Beschäftigten der WfbM in NRW werden während der zweiten Phase der Impfstrategie NRW geimpft, ohne Betrachtung ihrer Behinderung.
  3. Das Impfen in den WfbM ist für alle Beschäftigten freiwillig.

Hier ist die Forderung zum herunterladen.

Nachdem das Papier übergeben wurde, wurden wir von Frau Middendorf gelobt.
Sie sagte, dass das Forderungspapier richtig gut ist.
Uns wurde auch gesagt, dass es auch bald Unterlagen in Leichter Sprache geben wird.

Bei der Vorbereitung für die Video-Konferenz ist den Delegierten folgendes aufgefallen:
Bei einer Video-Konferenz können sich die Werkstatträte gar nicht untereinander austauschen.
Darum wurden die Werkstatträte in kleinere Video-Konferenzen verschoben.
Diese werden auch Gruppenräume genannt.
Die Gruppenräume wurden jeweils von 2 Delegierten der LAG moderiert.
Zum größten Teil kam in der Diskussion die Sorge mit der Frage: „Wird mein Lohn in der Werkstatt weiter gezahlt?“ auf.

Es war wieder eine sehr gute Werkstatträte-Konferenz.
Die LAG WR NRW weitere Online-Werkstatträte-Konferenzen für die Werkstatträte in NRW planen und durchführen.

Geschrieben von: Sascha Mysliwec – Delegierter der LAG WR NRW

Eine Stellungnahme zu den Vorkommnissen im Wittekindshof

In den letzten Wochen gab es leider viele schlechte Nachrichten
über den Wittekindshof.
Es wurde berichtet,
dass die Polizei und die Staatsanwaltschaft Bielefeld dort ermittelt.
Der Grund dafür ist,
dass die Bewohner eines Wohnheimes dort nicht richtig behandelt worden sind.

Als Landes-Arbeits-Gemeinschaft der Werkstatt-Räte in NRW
vertreten wir die Interessen der Menschen mit Behinderungen,
die in Werkstätten arbeiten.
Viele von unseren Kollegen wohnen in einem Wohnheim.
Aus diesem Grund haben uns die Nachrichten
über den Wittekindshof sehr betroffen gemacht.
Als Landes-Arbeits-Gemeinschaft der Werkstatt-Räte in NRW
sind wir gegen jegliche Form von Gewalt allen Menschen gegenüber!

Wir haben zusammen mit anderen Partnern,
wie zum Beispiel dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Rahmen-Vereinbarung erarbeitet.
Die Rahmen-Vereinbarung über Qualitäts-Sicherung und Gewalt-Schutz wurde an alle Werkstätten für Menschen mit Behinderung in NRW geschickt.

Wir können uns gut vorstellen,
dass so eine Rahmen-Vereinbarung
auch für die Wohnheime gemacht wird.

Wir empfehlen den Bewohner- oder Nutzer-Beiräten
eine Landes-Arbeits-Gemeinschaft der Nutzer-Beiräte NRW zu gründen. Dann können sie ihre Interessen in NRW besser vertreten.

Wir möchten,
dass Menschen mit Behinderung besser vor Gewalt geschützt werden.
Sie sollen sich in der Werkstatt und in ihrem Zuhause sicher fühlen.

Wir hoffen, dass durch die Ermittlungen alle Vorfälle aufgeklärt werden
und die Beschuldigten sich vor Gericht verantworten müssen.

Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien.

Die Landes-Arbeits-Gemeinschaft der Werkstatträte NRW am 10. Februar 2021

Geschrieben von: Tanja Lohmeier und Jürgen Linnemann – Delegierte der LAG WR NRW

Redet MIT uns – und nicht immer nur ÜBER die Werkstatt

Berlin (kobinet) Meine Name ist Jürgen Thewes und ich bin seit Jahren im Vorstand von Werkstatträte Deutschland e.V. aktiv.
Über Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) hört und liest man die unterschiedlichsten Dinge.
Häufig sind dies Dinge, die uns Werkstattbeschäftigte verunsichern.
Es geht um die Abschaffung der Werkstatt, darum, dass sich Werkstätten komplett verändern müssen und, dass sie der Inklusion im Wege stehen…

Bei vielen Beschäftigten in der Werkstatt löst die nun schon Jahre andauernde Debatte rund um die Werkstätten Ängste und Unsicherheiten aus.
Wir bedauern es sehr, dass dieses Thema immer wieder genutzt wird,
um eigene Interessen in den Vordergrund zu drängen – auf Kosten unserer Kolleginnen und Kollegen.

Wir wünschen uns, dass die Debatte endlich einmal im echten Austausch mit uns geführt wird – es geht hier um unsere Leben und um unsere Zukunft.
In den vielen Jahren bei Werkstatträte Deutschland e.V. habe ich es nicht erlebt,
dass eine oder einer der „Werkstattkriter*innen“ mit wirklich ernsthaftem Interesse an unserer Meinung auf uns zu kam.
Immer nur müssen wir darüber lesen, dass Menschen unseren Arbeitsplatz in Frage stellen – woher kommt eigentlichen dieses Expertenwissen? Es nervt uns!

Viele der Kolleginnen und Kollegen kennen zudem den allgemeinen Arbeitsmarkt und haben dort häufig Mobbing, Ausgrenzung oder große Überlastung erlebt.
In der Werkstatt haben viele von uns wieder Halt und Struktur gefunden.
Nur allzu verständlich, dass wir dort gerne bleiben möchten.
Es gibt viele Beschäftigte, die sagen, die Werkstatt ist genau der richtige Ort für mich.

Und natürlich gibt es auch Beschäftigte, die sich in der Werkstatt nicht wohl fühlen
und lieber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder anderswo arbeiten möchten.
Leider klappt der Übergang nur bei wenigen reibungslos.
Unsere wechselbereiten Kolleginnen und Kollegen sollten alle mögliche Unterstützung erhalten, um gut in der allgemeinen Arbeitswelt anzukommen.
Diesen Beistand sehen wir nicht.
Viele Hürden erschweren den Weg.

Wenn sich der Übergang schon in Einzelfällen so schwierig gestaltet, frage ich mich:
Wo bitte sollen denn all die Werkstattbeschäftigten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig werden?
Vielleicht im Niedriglohnsektor, wo Ausbeutung auf der Tagesordnung steht?
Tritt man einen Schritt zurück, dann stellt man schnell fest, dass der Arbeitsmarkt überhaupt nicht aufnahmebereit für Menschen mit Behinderung ist.
Wenn man in dieser Debatte allerdings die Werkstätten ins Zentrum des Problems stellt, dann arbeitet man sich definitiv am falschen Gegner ab.

Und natürlich die Werkstätten müssen sich entwickeln und verändern –
es gibt vieles, was besser sein könnte,
zum Beispiel die Bezahlung von Werkstattbeschäftigten und auch im Bereich Transparenz ist viel zu tun.
Aber – falls es noch nicht alle gemerkt haben:
Wir befinden uns in einem Änderungsprozess, den WIR Werkstatträte und -beschäftigte aktiv mitgestalten.
Hier möchte ich die Stichworte Werkstattratsarbeit, Reform des Entgeltsystems, Entwicklung der Bildungsmöglichkeiten nennen.
Auch Werkstatträte Deutschland hat hierzu konkrete Vorschläge entwickelt bzw. arbeitet an diesen Themen.

Wir würden uns künftig über konstruktive Vorschläge freuen,
ohne uns und den Werkstätten die Kompetenzen für Entwicklungsprozesse abzusprechen.

Kontakt: Jürgen Thewes hier klicken

Logo Werkstatträte Deutschland e.V.
Foto: Werkstatträte Deutschland e.V.

Ursprünglich veröffentlicht auf Kobinet am 13.01.2021 um 07:00 von Jürgen Thewes

Dieser Artikel wurde mit dem Einverständnis von Jürgen Thewes auf dieser Seite geteilt.

Themen-Woche der LAG Werkstatträte NRW vom 22. Oktober 2020

Donnerstag, 22. Oktober 2020
Das Thema der Video-Konferenz war: Rund ums Entgelt
Wir hatten an dem Tag 95 eingewählte Computer.
Es wurde gesprochen über:

  1. Entgelt-Ideen für die Zukunft
    Es gibt einen Vortrag von Werkstatträte Deutschland über die Forschung zum Entgelt in Werkstätten.
    Danach gibt es eine Diskussion mit Gästen zum Thema Entgelt in der Werkstatt.
    Als Gäste haben an der Diskussion teilgenommen:
    • Johannes Herbetz. Er ist Delegierter in der LAG Werkstatträte NRW und Vorsitzender von Werkstatträte Deutschland.
    • Wilfried Oellers. Er ist behinderten-politischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion
    • Dr. Michael Weber. Er ist Vorsitzender der LAG WfbM NRW und Geschäftsführer von der Werkstatt des HPZ Krefeld.
    • Josef Neumann. Er ist sozial-politischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
    • Jürgen Kröger. Er ist Delegierter der LAG Werkstatträte NRW.
  2. Entgelt im Jahr 2020
    Es wurde über Neuigkeiten zum Rettungsschirm zum Entgelt aus der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe-Verordnung berichtet.
    Es gab einen Vortrag zu der Frage: Wenn der Steigerungsbetrag gekürzt werden soll.
    Im Chat gab es auch wieder viele Fragen und Anregungen zum Thema Entgelt.

Hier ein ausführlicher Bericht zu diesem wichtigen und interessanten Thema:
Hinrich Nannen und Jan Brocks von Werkstatträte Deutschland haben einen Vortrag zur neuen Forschung zum Entgelt in Werkstätten gehalten.
Sie beraten die Forschergruppe und geben Tipps und sagen auch, worauf man achten muss.
Die Forschung zum Entgelt macht das infas (Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH in Bonn) und die IGS.
infas ist ein unabhängiges Sozialforschungsinstitut, das für Unternehmen, Wissenschaft und Politik forscht und diese berät.
Sie wurden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt (kurz BMAS).
Es sollen erste Zwischen-Ergebnisse im Sommer 2021 geben.
Die End-Ergebnisse sollen Mitte oder Ende 2023 da sein.

zu 1.:

Johannes Herbetz ist Delegierter in der LAG Werkstatträte NRW und Vorsitzender von Werkstatträte Deutschland.
Er stellte das Basisgeld vor.
Wilfried Oellers ist behindertenpolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion und hat seinen Wahlkreis in Heinsberg.
Die CDU/CSU hat ein Positionspapier zum Afög (Arbeitsförderungsgeld) veröffentlicht.
Deswegen ist der Vorschlag: Der Grundbetrag bleibt bei 80 Euro und das Afög wird stetig erhöht.
Bis das Afög 2023 dann um 39 Euro auf insgesamt 91 Euro erhöht ist und die Anrechnungsgrenze soll aufgehoben werden.
Bis 2023 ist das Ausbildungsgeld nicht mehr mit dem Grundbetrag direkt gekoppelt, sondern wird in Stufen erhöht.
Danach ist beides wieder gekoppelt.
Die CDU möchte das komplett voneinander trennen.
Dr. Michael Weber ist Vorsitzender der LAG WfbM NRW und Geschäftsführer auch von der Werkstatt des HPZ Krefeld.
Er sagte, wie die Werkstätten sich eine gute Lösung für den Übergang vorstellen können.
Also alles aus einer Hand.
Er sagte aber auch, dass das Entgelt in den Werkstätten sehr kompliziert ist und fast keiner diese Regelungen versteht.
Herr Weber sagte, dass eigentlich die Politiker gemeinsam mit den Werkstätten und Werkstatträten eine neue Lösung für das Entgelt finden sollten.
Die Forschung ist seiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig.
Er schlägt vor: Jeder Beschäftigte kann etwas lernen und dann eine Urkunde oder Zertifikat dazu bekommen.
Wenn man diese Urkunde hat, bekommt man mehr Geld.
Josef Neumann ist sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und hat seinen Wahlkreis in Solingen.
Die SPD schlägt einen Mindestlohn für Beschäftigte in Werkstätten vor.
Dazu gibt es einen Antrag von der „Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv“ von Menschen mit und ohne Behinderung in der SPD.
Er sagte: Wir wollen in einer inklusiven Gesellschaft leben. Dann wäre der Mindestlohn die normale Bezahlung.
Er sagte: Mit einem Mindestlohn könnte die gute Rente für die Beschäftigten in Werkstätten erhalten bleiben.
Das müsste nur vorher festgeschrieben werden.
Er findet die Idee gut, dass alles aus einer Hand bezahlt werden soll.
Jürgen Kröger ist Delegierter der LAG Werkstatträte NRW.
Er findet alles aus einer Hand auch gut.
Er findet es wichtig, dass es auch einen Anreiz geben muss, dass man gut arbeitet.
Es darf aber keinen Leistungsdruck geben.
Es ist schwierig, dass die Stärkeren in der Werkstatt für die Schwächeren das Ergebnis mit erarbeiten müssen.
Deswegen findet er, dass auch kurzfristig der ganze Grundbetrag aus staatlichen Mitteln bezahlt werden soll.
Er hat einen Appell an die Politiker: Bitte kümmern Sie sich darum, dass die Erhörung vom Grundbetrag aus staatlichen Mitteln sehr bald bezahlt wird.
Wie es das CDU/CSU-Positionspapier vorschlägt.
Es wäre wichtig, dass das Papier noch 2020 verabschiedet wird.
Ute Wegner ist Vorsitzende der LAG Werkstatträte NRW.
Sie schlägt vor, dass das Positionspapier kurzfristig der CDU/CSU kommen sollte und das man langfristig über die verschiedenen Ideen diskutieren kann.

zu 2.:

Ute Wegner berichtet über neues zum Rettungsschirm zum Entgelt aus der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe-Verordnung.
Es gibt vom LWL und LVR einen neuen Entwurf zu ihrem Eckpunktepapier vom 24.08.2020.
Die Ertragsschwankungs-Rücklage muss soweit aufgebraucht werden, dass noch 3 Monate Entgelte bezahlt werden können.
Bis zu diesen 3 Monaten kann die Rücklage aus dem Rettungsschirm aufgefüllt werden.
Es wird trotzdem die Modernisierungs- und Investitionsrücklage geprüft, ob diese nicht für Entgelte eingesetzt werden können.
Anträge für den Rettungsschirm aus der Ausgleichsabgabe können bis Ende Dezember 2020 gestellt werden.
Das Papier wird erst versendet, wenn der LWL und LVR das o.k. gibt.
Bernd Göpel und Max Haberland, beide Delegierte der LAG Werkstatträte NRW haben einen Vortrag gehalten, was der Werkstattrat machen kann, wenn der Steigerungsbetrag gekürzt werden soll. Der Werkstattrat hat ein Mitwirkungsrecht, wie mit einem weniger an Arbeits-Ergebnis umgegangen werden soll und ein Mitbestimmungsrecht, wie der die Entgelte geändert werden sollen, z.B. eine zeitlich begrenzt Kürzung vom Steigerungsbetrag für 3 Monate jeweils 10 € pro Monat. Man kann sich auch Hilfe bei der LAG Werkstatträte NRW holen. Es dürfen aber keine genauen Zahlen weitergegeben werde, da sie unter Schweigepflicht stehen.

Geschrieben von Tanja Lohmeier und Joachim Klatte, Delegierte der LAG Werkstatträte NRW

Geschrieben von Tanja Lohmeier und Kai Kraft, Delegierte der LAG Werkstatträte NRW

Themen-Woche der LAG Werkstatträte NRW vom 20. und 21. Oktober 2020

Dienstag, 20. Oktober 2020

Das Thema der Video-Konferenz war: Werkstatt(rat) in der Corona-Krise
Wir hatten an dem Tag 73 eingewählte Computer.

Es gab bei der Video-Konferenz verschiedenen Vorträge:
• Vortrag über den aktuellen Stand mit den Verordnungen und Maßnahmen in NRW.
• Vorträge aus verschiedenen Werkstätten zu den Verordnungen und den Umsetzungen der Maßnahmen in der Werkstatt.
Dann gab es eine Diskussion mit einer Experten-Runde. Dabei wurden auch viele Fragen über den Chat gestellt.

Folgende Experten waren zum Beispiel dabei:
• Mitarbeiter vom LWL und LVR (Kostenträger)
• Mitarbeiter vom MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales).
• Delegierte von LAG Werkstatträte NRW

Darüber wurde gesprochen:
Es wurde viel mit Frau Wiesemann vom LWL (Landschaftsverband Westfalen- Lippe) darüber gesprochen,
ob man die Situation für die Beschäftigten in den Fahrdiensten auf Grund der Enge in den Bussen verbessern kann.
Es wurde leider nur darauf verwiesen, dass dort eine Maske zu tragen sei wie bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln auch.
Frau Wiesemann vom LWL sagte auch, dass die Werkstatt die Kosten für eine Einzel-Fahrten erstattet bekommen kann.
Aber das muss beim LWL beantragt und geprüft werden.
Herr Lück vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW rät von Weihnachtsfeiern in der WFBM ab.
Und man darf ohne Maske arbeiten kommen wenn man ein Attest vom Arzt hat.

Ansonsten gab es viele Wortbeiträge und Fragen im Chat.
Dafür ein Großes Dankeschön.

Mittwoch, 21. Oktober 2020
Das Thema der Video-Konferenz war: Rahmen-Vereinbarung zur Qualitäts-Sicherung und Schutz vor Gewalt in nordrhein-westfälischen Werkstätten für Menschen mit Behinderung
Wir hatten an dem Tag 83 eingewählte Computer.

Es gab bei der Video-Konferenz verschiedenen Vorträge:
• Vortrag über die Geschichte der Rahmen-Vereinbarung. Dann gab es noch einen Bericht vom MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales).
• Vortrag zu der Frage: Was heißt Gewalt und Gewalt-Prävention?
• Vortrag zu der Frage: Was steht in der Rahmen-Vereinbarung über Qualitäts-Sicherung?
• Vortrag zur Rahmen-Vereinbarung aus Sicht der Frauenbeauftragten
• Vortrag zum Leitbild in einer Werkstatt
Die Werkstatträte haben wieder viele Fragen und Anregungen in den Chat geschrieben.

Geschrieben von Tanja Lohmeier und Kai Kraft, Delegierte der LAG Werkstatträte NRW

Themen-Woche der LAG Werkstatträte NRW vom 19. Oktober 2020

Mit schwerem Herzen mussten wir unsere Werkstatträte-Konferenz in Münster wegen Corona absagen.
Aber wir wollten trotzdem etwas machen und haben uns überlegt:
Wir machen eine Themen-Woche vom 19. Oktober 2020 bis zum 22. Oktober 2020.

Wir haben an 4 Tagen zu verschiedenen Themen eine Video-Konferenz für die Werkstatträte in NRW gemacht.
Im Anschluss wurde ein Protokoll von jeder Video-Konferenz an alle Werkstatträte in NRW geschickt.
Wir möchten uns hiermit für das große Interesse an unseren Video-Konferenzen bedanken.
Wir freuen uns, dass sich so viele Teilnehmer mit ihrem Computer jeden Tag eingewählt haben.
Auch über eure vielen, vielen positiven Rückmeldungen haben wir uns gefreut.
Eure Hinweise, was wir besser machen können, werden wir bei unseren Planungen für die nächsten Video-Konferenzen berücksichtigen! VIELEN DANK AN ALLE!
Wenn ihr von einer bestimmten Video-Konferenz das Protokoll haben möchtet,
schickt bitte eine E-Mail mit dem Datum der Video-Konferenz an: info@nrw-werkstattraete.de
Bei Fragen oder Problemen könnt ihr euch auch bei uns melden.
Hier gibt es zu jeder Video-Konferenz eine kurze Zusammenfassung.

Montag, 19. Oktober 2020
Das Thema der Video-Konferenz war:

10 Jahre LAG Werkstatt-Räte NRW – Das haben wir geschafft. Das haben wir vor.
Wir hatten an dem Tag 72 eingewählte Computer.

Zum 10-jährigen Jubiläum der LAG Werkstatträte NRW gab es viele Grußworte und Glückwünsche.
Zum Beispiel vom Minister Karl-Josef Laumann (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales).
Bei einem Fachgespräch mit verschiedenen Gästen wird die LAG Werkstatt-Räte NRW als guter Ansprechpartner gesehen.
Dr. Michael Weber weist darauf hin, dass die Kopplung von Entgelt und Arbeits-Ergebnis ungerecht ist.
Da müsste was getan werden. Herr Weber ist Vorsitzender der LAG WfbM in NRW und Geschäftsführer der Werkstatt HPZ Krefeld.
Es gab auch einen Vortrag zur Geschichte der LAG Werkstatträte NRW.
Dabei wird auch von den Meilensteinen aus der Arbeit der letzten 10 Jahre der LAG Werkstatträte NWR berichtet.
Die Geschichte der LAG Werkstatträte NRW wurde als Heft an alle Werkstatträte in NRW per Post geschickt.
Die Teilnehmer wurden gebeten in den Chat ihre Ideen und Wünsche an die LAG Werkstatträte NRW für die nächsten 10 Jahre zu schreiben.
In einem kleinen Vortrag wird berichtet, was sich die LAG Werkstatträte NRW die nächsten Jahre vornimmt und wünscht.

Geschrieben von Tanja Lohmeier, Delegierte der LAG Werkstatträte NRW